Kokosblütenzucker – das süße Tropenwunder

Könnte man Sonnenstrahlen essen, würden sie sicherlich wie Kokosblütenzucker schmecken. Das Aroma des Kokosblütenzuckers könnte sich gar nicht deutlicher vom raffinierten weißen Zucker unterscheiden: zart-karamellig zerfällt das braune Gold geradezu auf der Zunge. Kein Wunder, denn dieses natürliche Süßungsmittel wird in aufwendiger Handarbeit liebevoll hergestellt – und diese Liebe kann man wirklich schmecken.

 

Ein Bauer beim Anschneiden des Blütenstandes
Der Star unter den Süßungsmitteln wird, wie der Name schon andeutet, aus der Blüte der Kokosnuss hergestellt. Im Gegensatz zu fast allen anderen Kokosprodukten, die aus der Kokosnuss gewonnen werden.Um diese köstliche Süße zu erhalten, muss man ansetzen bevor die Kokosnuss überhaupt entstehen kann. Dazu wird der Blütenstand - also der Teil der Palme, der schlussendlich die Früchte tragen wird - abgebunden bevor er austreiben kann. Dann können die Sap-Gatherer - die Männer, die zur Ernte in die Palmwedel hinaufsteigen - den Blütenstand anritzen, um den Nektar der Palme heraustropfen zu lassen. Dies geschieht mit einer messerscharfen Sichel zweimal pro Tag und Palme. Die Männer achten stets darauf, den Blütenstand nur hauchdünn anzuschneiden und nur so viel Nektar zu ernten, dass ein Fortbestehen der Pflanze nicht gefährdet wird. Tropfen für Tropfen des wertvollen Nektars wird in einem Gefäß am Ende des Blütenstandes aufgefangen. Vor der Weiterverarbeitung wird der Saft noch durch ein Sieb gefiltert, um ihn von Schwebstoffen und natürlichen Verunreinigungen zu befreien.

 

Schnelle Weiterverarbeitung verhindert Gärung

Um eine Fermentation des Nektars zu verhindern, wird er sofort zur Produktion verbracht. Die Eile ist geboten, da sich im fruchtigen Nektar sonst Gärungsprozesse abspielen, die zur Entstehung von Kokoswein führen würden. In der Produktion angelangt, wird der Nektar unter stetem Rühren und Hitzezufuhr auf offener Flamme eingekocht. Gleichmäßig und mit geübter Hand halten die philippinischen Frauen den Nektar in Bewegung, bis genug Flüssigkeit verdampft ist und er eine zähflüssige Konsistenz aufweist. Mittels Refraktometer – eine Messeinrichtung zur Bestimmung des Zuckergehalts – wird die Zuckerkonzentration überprüft. Ist der ideale Wert erreicht, wird der Sirup von der Flamme genommen und abgefüllt.
Ist der Nektar hingegen für die Zuckerproduktion bestimmt, wird er länger eingekocht. Sobald die richtige Sämigkeit erreicht ist, wird die Hitzezufuhr gekappt und der Sirup wird weiter kräftig gerührt. So kühlt er langsam ab und kristallisiert zu Zucker. Die Frauen streichen die Masse immer wieder abwechselnd glatt und verrühren sie neu, bis die Kristallisierung vollständig eingetreten ist. Im letzten Arbeitsschritt wird der Zucker gesiebt, um eine feinkörnige Konsistenz zu erhalten. So entsteht das natürliche Süßungsmittel mit einem beeindruckend niedrigen glykämischen Index von 35. Bei Dr. Goerg gelangt nur reiner Kokosblütenzucker ins Glas – ohne die streckende Zugabe von Rohrzuckermelasse.

 

Fairer Handel und Nachhaltigkeit für Premium-Produkte

Ein Produkt ist immer nur so hochwertig wie seine Rohstoffe. Deswegen legt Dr. Goerg auch bei der Kokosblütenzucker-Herstellung großen Wert auf den nachhaltigen und ökologischen Anbau der Kokospalmen. Das bedeutet unter anderem, dass die Palmen in umweltschonender Mischkultur wachsen. So findet man auf den Anbau-Arealen auch noch Bananen-, Moringa,- Papaya- und Pili-Bäume. Diese Art des Anbaus verhindert ein einseitiges Auslaugen des Terrains und erhält den Boden für die Nutzung zukünftiger Generationen. Das Roden von Regenwald ist für Dr. Goerg prinzipiell ausgeschlossen. Kein einziger Quadratmeter wurde jemals für ein Dr. Goerg-Produkt gerodet – und das bleibt auch in Zukunft so. Natur und Mensch stehen hier im Fokus. Daher ist es für Dr. Goerg selbstverständlich, dass die Angestellten auf den Philippinen fair entlohnt werden, die Infrastruktur vor Ort verbessert wird und die Kinder der Farmer eine gute Schulausbildung erhalten.
Ein Plantagenarbeiter zwischen Kokosnüssen
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