Kokosöl für Hunde - Duftendes, wohlschmeckendes Kokosöl als wirksames Mittel gegen Zecken

 

Mit dem Frühling kommen die Zecken

Jedes Jahr aufs Neue freuen wir uns nach dem langen, dunklen Winter auf den Frühling. Hundebesitzer bewegen sich zwar ihren vierbeinigen Freunden zuliebe bei jedem Wetter im Freien, aber während der schönen Jahreszeit genießen Mensch und Tier Spaziergänge noch mehr. Mit den steigenden Temperaturen kehrt jedoch eine Sorge zurück, die Sie während der kalten Wintermonate vergessen konnten. Auf naturbelassenen Wiesen und im Wald, wo Ihr Hund besonders freudig herumtollt, lauert von Februar bis November eine nicht zu unterschätzende Gefahr: Zecken.
Diese Parasiten verbreiten sich in Deutschland immer mehr, sind ab etwa 7 Grad aktiv und fühlen sich bei feuchter Witterung und Temperaturen um 20 Grad besonders wohl.
Zecken sind Spinnentiere, die sich vom Blut ihrer Opfer ernähren, das sie auch für ihre Fortpflanzung benötigen. Eine Zecke kann das 200-fache ihres Gewichts in Form von Blut aufnehmen und bis zu 3000 Eier legen. Das allein sind erschreckende Vorstellungen. Viel schlimmer ist jedoch, dass Zecken verschiedene gefährliche Krankheiten auf Mensch und Tier übertragen können.

 

Kleine Tiere - große Gefahr

Die Krankheit, mit der Zecken Menschen und Tiere am häufigsten anstecken, ist die Borreliose. Schätzungen zufolge sind derzeit in Deutschland über 900.000 Menschen chronisch an Borreliose erkrankt. Wie viele Hunde infiziert sind oder die Krankheit durchgemacht haben, ist nicht bekannt. Die Zahlen werden jedoch ebenfalls beträchtlich sein, da Hunde sich sehr viel häufiger als Menschen im hohen Gras oder unter niedrigen Büschen bewegen. Genau hier lauern in bis zu 1,5 Metern Höhe Zecken auf ihre Opfer. Sie springen auf den vorbeilaufenden Hund und suchen sich auf seinem Körper eine Stelle, an der sie sich festsaugen.
Während sie das Blut des Hundes aufnimmt, filtert die Zecke die Stoffe heraus, die sie nicht benötigt, und gibt sie wieder ab. Auf diese Weise gelangen die Krankheitserreger einer von Borreliose befallenen Zecke in den Kreislauf des Hundes.
Nach einer Inkubationszeit von 2 bis 90 Tagen tritt bei dem infizierten Hund Fieber und Appetitlosigkeit auf. Es kann sein, dass er wegen einer Gelenkentzündung lahmt oder insgesamt krank und teilnahmslos wirkt. Teilweise bleibt die Krankheit aber auch zunächst unbemerkt, weil keines der genannten Symptome auftritt. Im Spätstadium werden sehr häufig das Herz und die Nieren geschädigt.
Zecken können Hunde aber auch mit Babesiose, Anaplasmose oder der Hirnhautentzündung FSME infizieren. Bis auf die Anaplasmose nehmen all diese Krankheiten in vielen Fällen einen schweren oder sogar tödlichen Verlauf.

 

Langhaarige Hunde sind besonders gefährdet

Ein Zeckenbiss ist also nicht nur ein Ärgernis, sondern gefährdet die Gesundheit Ihres Hundes ernsthaft. Deshalb sollten verantwortungsbewusste Tierfreunde zum Wohl ihrer Hunde Zeckenschutz sehr ernst nehmen.
Nach jedem Spaziergang in der Natur muss der Hund gründlich abgesucht werden. Wer Glück hat und schnell ist, erwischt die Zecke, bevor sie zubeißt. Bei langhaarigen Hunden können sich Zecken besonders gut verstecken. Hier leistet ein Kamm hervorragende Dienste. Die gefährlichen Spinnentiere suchen sich die Stelle, an der sie sich festbeißen, genau aus. Vorzugsweise wählen sie warme, gut durchblutete Körperteile wie Hals, Ohren, Bauch oder Gesicht.
Doch auch wenn Zecken schon mit dem Blutsaugen begonnen haben, ist es wichtig, sie möglichst rasch zu entfernen. Die Parasiten scheiden erst nach 12 bis 24 Stunden verstärkt die Krankheitserreger aus, die eventuell in ihrem Darm vorhandenen sind.
Um eine Zecke zu entfernen, fassen Sie sie möglichst dicht über der Haut des Hundes mit einer Zeckenzange oder den Fingernägeln und ziehen sie langsam und vorsichtig heraus. Auf keinen Fall sollten Sie Zecken mit Öl oder Klebstoff bestreichen, wie es manchmal geraten wird. Das nützt gar nichts, die Zecken lassen nicht los, geben aber vermehrt potentiell gefährliche Stoffe an das Blut ihrer Opfer ab.

 

Zecken vor dem Biss vertreiben

Selbst wenn die Zecken schnell gefunden und herausgezogen werden, besteht die Gefahr einer Infektion. Deshalb ist die beste Lösung ein Zeckenschutz für Hunde, der verhindert, dass die gefährlichen Parasiten sich überhaupt erst auf Ihrem vierbeinigen Gefährten niederlassen.
Weit verbreitet sind Ungezieferhalsbänder, die für Parasiten tödliche Giftstoffe abgeben und zusätzlich durch ihren Geruch Zecken und Flöhe abschrecken.
Allerdings ist dieses Zeckenmittel für Hunde und Menschen nicht ungefährlich. Es gibt Hunde, die empfindlich auf die Stoffe reagieren, die das Halsband an die Haut abgibt. Sie speicheln stark, werden unruhig oder bekommen sogar Herzprobleme.
Wenn Ihr Hund ein Ungezieferhalsband trägt, sollten Sie darauf achten, sich gründlich die Hände zu waschen, nachdem Sie ihn gestreichelt haben. Wenn Sie mehrere Hunde haben, die sich auch mal gegenseitig abschlecken, nehmen die Tiere auf diese Weise möglicherweise mehr Giftstoffe auf, als sie vertragen können.
Ähnlich sieht es mit einer Ungezieferbekämpfung mithilfe von Spot-ons aus. Dabei werden chemische Stoffe zur Abschreckung und Tötung von Zecken und anderen Parasiten zwischen die Schulterblätter des Hundes geträufelt. Während der ersten zwölf Stunden nach der Behandlung soll der Hund möglichst nicht gestreichelt werden. Danach ist das Gift eingezogen, verbreitet sich auf der Haut des Tieres und wird auch an das Blut abgegeben. Auch dies ist eine Behandlungsmethode, die robuste Hunde in der Regel ohne erkennbare Symptome überstehen, unter der sensible Tiere aber teilweise leiden.
In Haushalten, in denen kleine Kinder leben, sollten Ungezieferhalsbänder und Spot-ons sicherheitshalber gar nicht oder nur im absoluten Notfall angewandt werden.
Was aber tun, wenn Sie als verantwortungsbewusster Hundebesitzer einerseits Ihr Haustier vor Zecken schützen wollen, andererseits chemische Zeckenmittel vermeiden wollen, weil sie für Menschen und Hunde gefährlich sein können?

 

Zecken den Geschmack verderben, ohne Hunde und Menschen zu gefährden

Im Idealfall sollte ein Zeckenmittel den Hund nicht belasten und für Erwachsene und Kinder im Umfeld des Tiers keine gesundheitlichen Gefahren mit sich bringen. Bisher mussten viele Hundebesitzer die Erfahrung machen, dass rein biologische und damit unbedenkliche Wirkstoffe auch die Zecken wenig bis gar nicht beeindrucken.
Ob Bernstein-Halsband, Geranienöl oder Teebaumöl - die Wirkung dieser ungefährlichen Stoffe ist eher schwach oder gar nicht vorhanden.
Vor kurzem wurde jedoch wissenschaftlich nachgewiesen, dass ein für Menschen und Hunde vollkommen ungefährlicher, sogar essbarer Stoff hervorragend als Zeckenschutz funktioniert. Mitarbeiter der FU Berlin untersuchten die Wirkung von Kokosöl als Schutz vor Zecken und anderen Parasiten. Sie stellten fest, dass die Laurinsäure, aus der Dr. Goergs naturbelassenes Kokosöl zu bis zu 60 Prozent besteht, Zecken daran hindert, sich auf Menschen niederzulassen. Es wird davon ausgegangen, dass sich die Ergebnisse dieser wissenschaftlichen Untersuchung auch auf Hunde und Katzen übertragen lassen.
Die Wissenschaftler arbeiteten mit einer 10-prozentigen Laurinsäure-Lösung. Die Konzentration des Wirkstoffs war also wesentlich schwächer als in naturbelassenem Kokosöl. Dennoch ergab der Test beeindruckende Ergebnisse. 88 Prozent der Zecken ließen sich von der mit der Lösung bestrichenen Haut der Versuchspersonen fallen und flüchteten. In Ländern mit feucht-warmem Klima, wie etwa Indien, ist diese Wirkung gegen Zecken übrigens seit Jahrhunderten bekannt. Dort bestreichen sich die Menschen vor einem Aufenthalt in der freien Natur Arme, Beine und Kopf mit Kokosöl.
Lecker, gesund und wirksam gegen Zecken.

 

Wie wird nun aber Kokosöl als Zeckenschutz für Hunde praktisch angewandt?

Zu Beginn der Behandlung sollte der Hund täglich vor dem Spaziergang mit dem nativen Öl eingerieben werden. Bei Zimmertemperatur ist Kokosöl fest, wird aber auf warmer Haut sehr schnell weich. Nehmen Sie je nach Größe Ihres Hundes eine erbsen- bis walnussgroße Menge zwischen die Finger, kneten Sie sie durch und verteilen Sie dann das Öl auf den Handflächen. Anschließend streichen Sie Ihrem Hund mit beiden Händen über das Fell. Dabei beachten Sie besonders die Körperteile, auf denen sich Zecken bevorzugt niederlassen: das Gesicht, die Ohren, den Hals und den Bauch. Um Gesicht und Ohren einzureiben, können Sie auch etwas Öl auf ein weiches Tuch geben.
Nach dem Spaziergang sollten Sie, wie bei jedem anderen Zeckenschutzmittel, Ihren Hund dennoch gründlich absuchen. Finden Sie Zecken, nehmen Sie bei der nächsten Behandlung etwas mehr von dem Kokosöl und/oder verteilen Sie es noch sorgfältiger.
Nach etwa zwei Wochen können Sie bei vielen Hunden, besonders bei kurzhaarigen, auf eine seltenere Behandlung umstellen. Oft reicht es, den Hund nur noch zwei oder drei Mal pro Woche einzureiben.
Zusätzlich ist es hilfreich, dem Futter Ihres Hundes regelmäßig etwas Kokosöl beizumischen. Denn ein hoher Laurinsäure-Spiegel im Blut schreckt Zecken noch mehr ab. Ganz nebenbei ist Kokosöl ein wertvoller, leicht verdaulicher Nahrungszusatz, dessen positive Wirkung gegen Viren, Bakterien und Pilze bei innerer Anwendung ebenfalls bekannt ist.

 

Kokosöl wirkt auch gegen Flöhe und Milben

Auch Flöhe vertreibt Kokosöl bei Hunden zuverlässig. Haben die Flöhe sich schon vor der Behandlung im Fell eingenistet, wird durch die Laurinsäure ihr Chitinpanzer aufgelöst, und die lästigen Schädlinge sterben.
In den Monaten August bis Oktober machen vielen Hunden die Herbstmilben zu schaffen, die wie Zecken vorzugsweise auf Wiesen und an Wegrändern leben. Ihre Bisse führen zu quälendem Juckreiz und Entzündungen, und die Hunde beißen sich die Pfoten blutig. Auch hier hilft vorbeugend das Einreiben mit Kokosöl, das die Herbstmilben am Biss hindert und vertreibt.

 

Schönes Fell und gesunde Pfoten

Sind die Pfoten bereits durch Milbenbisse geschädigt, lindert Kokosöl den Juckreiz und heilt oder verhindert Entzündungen. Leckt der Hund seine Pfoten ab, schadet ihm das nicht. Will man, dass das Kokosöl länger einwirkt, helfen kleine Söckchen.
Im Winter können Sie Schäden durch Streusalz, Granulat, Eis und große Kälte vermeiden, indem Sie Kokosöl auf die Pfoten auftragen. Zu jeder Jahreszeit bleiben Hundepfoten durch die Pflege mit Kokosöl geschmeidig. Schrunden und Risse auf den Ballen verschwinden oder entstehen gar nicht erst.
Ein schöner Nebeneffekt von Kokosöl bei Hunden ist die Tatsache, dass es bei äußerer und innerer Anwendung nicht nur Ungeziefer vertreibt, sondern auch das Fell geschmeidig und glänzend macht.
Wenn Sie Ihren Hund regelmäßig mit nativem Kokosöl einreiben, werden Ihre Hände ganz nebenbei samtweich. Und was spricht dagegen, auch die eigenen Arme und Beine mit dem pflegenden, duftenden Kokosöl vor Zecken und anderem Ungeziefer zu schützen?

 

Würmer und Giardien mögen kein Kokosöl

Neben den sogenannten Ektoparasiten wie Zecken und Flöhe, die unsere Hunde äußerlich angreifen, nisten sich Endoparasiten in Form von Würmern und Giardien im Darm von Hunden ein und vermehren sich dort rasant. Inzwischen raten zahlreiche Tierärzte von der vorbeugenden Entwurmung bei Hunden ab. Es besteht der Verdacht, dass die Endoparasiten auf Dauer resistent gegen chemische Entwurmungsmittel werden. Zudem reagieren viele Hunde empfindlich auf die Stoffe, die sie bei der Entwurmung schlucken.
Haben sich Würmer oder Giardien allerdings erst einmal häuslich im Darm des Hundes niedergelassen und so stark vermehrt, dass das Tier Symptome in Form von Durchfall, Appetitlosigkeit usw. zeigt, lässt sich eine chemische Entwurmung meistens nicht mehr vermeiden.
Während und kurz nach dieser Behandlung ist der Hund besonders anfällig für eine Neu-Infektion mit Endoparasiten. Auch hier kann eine Behandlung mit Kokosöl hilfreich sein. Mischen Sie einfach pro 20 Kilogramm Gewicht einen Teelöffel Kokosöl unter das Futter. Eine zu große Menge von dem Öl sollten Sie Ihrem Hund jedoch nicht verabreichen, weil das Fett dann erneut Durchfälle auslösen kann. Bewährt hat sich nach einem Befall mit Würmern oder Giardien eine vierwöchige Kur.
Die Wirkung des Öls beruht auf der Tatsache, dass es sich an den Darmschleimhäuten anlagert und auf diese Weise das Festsaugen der Parasiten verhindert. Diese können sich nicht einnisten und werden mit dem Kot ausgeschieden. Deshalb ist die regelmäßige Beigabe von Kokosöl zum Futter eine hervorragende Möglichkeit, Hunde vor Würmern und Giardien zu schützen. So bleibt Ihrem Hund die chemische Keule einer Entwurmung mit herkömmlichen Mitteln erspart, und die Parasiten werden nicht resistent gegen Entwurmungsmittel. Zusätzlich unterstützt die orale Gabe von Kokosöl die Abwehr von Ektoparasiten wie Zecken und Flöhe.
Zusammenfassend ist zu Kokosöl für Hunde zu sagen: Dieses Nahrungsmittel wirkt bei den Vierbeinern innerlich und äußerlich angewandt gegen eine Vielzahl von Parasiten und ist dabei nicht nur ungefährlich, sondern gut verträglich, gesund und lecker.

 

Kokosflocken - Hunde lieben sie, Würmer suchen das Weite

Ebenso wie Kokosöl sind auch Kokosflocken, die von den meisten Hunden gern genommen werden, als Beigabe zum Futter eine wirksame Vorbeugung gegen Würmer und Giardien. Ebenso wie das Öl der Kokosnuss enthalten sie die wirkungsvolle Laurinsäure. Zusätzlich schaffen die ballaststoffreichen Flocken im Darm eine Oberfläche, die den Parasiten das Einnisten erschwert.

 
 
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