Tiere mit Bio-Kokosöl gegen Zecken schützen

     

    Sommerzeit ist Zeckenzeit. Die lästigen Blutsauger lauern in Feld, Wald und Wiese und machen Mensch und Tier das Leben schwer. Ohne Schutz gegen Zecken in die Natur zu gehen, speziell in zeckenreichen Gebieten, ist leichtsinnig und kann zu Krankheiten wie FSME oder Borreliose führen. Wir Menschen haben den Vorteil, dass wir uns langärmelige und langbeinige Kleidung anziehen können, die dazu noch weiß ist, sodass sich Zecken darauf gut entdecken lassen. Doch Tiere können dies naturgemäß nicht, also müssen wir sie auf andere Art und Weise – zum Beispiel mit Kokosöl – gegen Zecken schützen. Aber wo genau ist besondere Vorsicht geboten? Welche Gebiete sind besonders stark mit Zecken belastet? Welche Krankheiten übertragen sie und wann genau ist Zeckensaison?

     

    Zeckensaison

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    Leider sind Zecken sehr robuste kleine Spinnentiere, die auch tiefe Temperaturen problemlos überstehen. Schon ab 10 Grad Celsius werden sie aktiv und hungrig. Auch wenn der Sommer die Hochsaison für Zecken ist, besteht die Gefahr eines Befalls fast das ganze Jahr über, nämlich von März bis November.

    Zecken übertragen Krankheiten, indem sie den Wirt beißen und sein Blut saugen. Dabei filtern sie die Nährstoffe, die sie brauchen, aus dem Blut und geben im Gegenzug Flüssigkeit ins Blut des Wirts ab. So können Krankheitserreger übertragen werden. Statistiken besagen, dass in Deutschland jede dritte Zecke Träger von Borreliose ist. Allerdings führt nicht jeder Biss einer solchen Zecke auch zur Erkrankung, da die Bakterien zwischen 2 und 12 Stunden brauchen, um dem Wirt gefährlich zu werden. Wer also seinen Hund nach jedem Spaziergang gründlich nach den Parasiten absucht und eventuell vorhandene Zecken sofort entfernt, hat gute Chancen, eine Erkrankung zu verhindern. Ideal ist es, bei jedem Spaziergang eine Zeckenkarte oder eine Zeckenzange mitzuführen.

     

    Zeckenarten und Verbreitungsgebiete

    Von den rund 800 Zeckenarten, die es auf der Welt gibt, sind nur 19 in Deutschland beheimatet. Die meisten Zecken, die unsere Haustiere befallen, sind die Braune Hundezecke, die Buntzecke und der Gemeine Holzbock. Sie alle sind Schildzeckenarten und halten sich gern an feuchten, schattigen Plätzen auf. Da sie die Sonne meiden, finden sie sich vermehrt im Unterholz, auf feuchten, ungemähten Wiesen und in der Nähe von Gewässern. Zecken halten sich immer in Bodennähe auf und springen Ihren Hund nicht von Baum oder Busch aus an. Nur das Streifen durch Unterholz und Wiese ist gefährlich. Da aber gerade das der größte Spaß für die meisten Hunde ist, sollten Sie Ihren vierbeinigen Liebling vor jedem Ausgang unbedingt mit Kokosöl vor den blutsaugenden Parasiten schützen.

     

    Welche Krankheiten übertragen Zecken?

    Die Krankheiten, die am häufigsten von Zecken übertragen werden, sind die Anaplasmose, die Babesiose, die Borreliose und die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME). Bis auf die Babesiose sind sie alle auch für den Menschen gefährlich. Suchen Sie also nicht nur Ihren Hund, sondern auch sich selbst abends nach Zecken ab. Sollten Sie bei sich oder Ihrem Tier Symptome wie Fieber, Schläfrigkeit, Appetitlosigkeit oder scheinbare Anzeichen einer Sommergrippe feststellen, zögern Sie nicht, zum Arzt zu gehen. Ohne Antibiotika ist den Erregern nicht beizukommen. Erstes Alarmsignal ist eine Rötung der Haut an der Biss-Stelle. Diese Rötung muss aber nicht immer auftreten. Wer im Süden lebt, wo die FSME verstärkt auftritt, kann sich gegen die Krankheit impfen lassen. Gegen die anderen Erkrankungen existiert kein Impfschutz.

     

    Bio-Kokosöl als natürlicher Schutz gegen Zecken

    Viele der im Handel erhältlichen Zeckenschutzmittel sind chemischer Natur und enthalten hochgiftige Pestizide. Sicherlich sind sie wirksam, ob man seinen vierbeinigen Liebling wie Hund, Katze oder Pferd jedoch damit einsprühen oder einreiben möchte, bleibt jedem selbst überlassen. Unverträglichkeitsreaktionen bei Hund und Katze nehmen stetig zu während Zecken und anderes Ungeziefer langsam Resistenzen gegen die Gifte entwickeln.
    Wer auf Nummer sicher gehen will, kann sein Tier auch auf vollkommen natürliche Weise gegen Zecken wappnen: Zum Beispiel mit dem Bio-Kokosöl für Tiere von Dr. Goerg. Es weist einen sehr hohen Laurinsäuregehalt von bis zu 59,42 % auf (Analysebericht vom 23.06.2008), und genau das ist der Schlüssel für den Zeckenschutz.
    Denn die Laurinsäure ist eine mittelkettige Fettsäure, die bei der Abwehr der schädlichen Insekten hilft. Labortests der FU Berlin zeigten, dass zwischen 81 und 100 Prozent der Zecken sich bereits von einer Lösung mit nur 10 % Laurinsäure abschrecken ließen. Auch beim Menschen wirkte die Lösung abschreckend. Setzte man die Zecken bewusst auf die Haut der Versuchspersonen, ließen sich die Tiere sofort wieder fallen. Die schützende Wirkung der Laurinsäure hielt über sechs Stunden an. Dr. Goerg Bio Kokosöl für Tiere enthält nicht nur 10, sondern fast 60 % Laurinsäure! Sicherer und natürlicher können Sie sich und Ihr Tier nicht vor Zecken schützen!

    Wussten Sie übrigens schon, dass Kokosöl nicht nur vor Zecken, sondern auch vor Wurmbefall schützt? Einfach je nach Gewicht des Hundes 1 Teelöffel bis 1 Esslöffel täglich unter das Futter mischen. So ist Ihr Tier bestens vor Würmern geschützt.

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    Wie wendet man Bio-Kokosöl als natürlichen Zeckenschutz an?

    Die Anwendung ist denkbar einfach. Sobald das Tier in die Natur geht, streicht man ihm ein wenig (und aufgrund der guten Wirkung reicht tatsächlich eine kleine Menge aus!) Bio-Kokosöl aufs Fell und an besonders hervorspringende Stellen, etwa die Ohren, den Kopf, den Nacken und auch den Rücken. Das kann man mit einer kleinen, liebevollen Kokosöl-Massage verbinden, die von Hunden, Katzen und Pferden gleichermaßen meist als sehr wohltuend empfunden wird. Da Kokosöl in keiner Weise schädlich ist und keine Nebenwirkungen hat, können Sie auch schon Ihren Welpen damit behandeln. Die meisten Tiere lieben den Geruch von Kokosöl die Extraportion Streicheleinheiten genießen sie auf jeden Fall! Auch für Katzen, die den ganzen Tag in der Welt herum stromern ist Kokosöl ein wirksamer Schutz.
    Nach dem Auftragen des Öls wird das Fell des Tieres natürlich eine Weile fettig wirken. Nach ein paar Stunden gibt sich das jedoch wieder.
    Auch bei Menschen wirkt das Bio-Kokosöl als natürliches Zecken-Abwehrmittel. Wer Arme und Beine einreibt, dazu auch noch Hände, Kopf und Nacken, hält sich die kleinen Biester vom Leib. Natürlich sollte man dennoch nach jedem Aufenthalt in der Natur, wo Zeckengefahr besteht, sich selbst und auch das Tier nach möglichen Zecken absuchen. Sicher ist sicher, denn manchmal setzen sich die Tiere erst aufs Fell oder in die Kleidung und beißen später, wenn sie auf die Haut gekrochen sind.

     

    Zecken richtig entfernen

    Eine Zecke wird mit einer speziellen Pinzette entfernt - Dr. Goerg
    Was tun, wenn Ihr Hund oder Ihre Katze doch einmal von einer Zecke gebissen wird? In diesem Fall bitte kein Kokosöl anwenden, sondern dem Parasiten mit einer speziellen Zeckenzange oder einer Zeckenkarte zu Leibe rücken. Zur Not können Sie sich auch mit einer spitzen, gebogenen Pinzette behelfen. Verzichten Sie auf Mittel wie Öl, Nagellack oder Kleber: Die Zecke würde sich in die Einstichstelle übergeben und so gerade erst Bakterien übertragen.
    Je schneller Sie die Zecke entfernen, desto größer ist die Chance, dass keine Bakterien übertragen werden. Immerhin brauchen die Krankheitserreger durchschnittlich zwischen 2 und 12 Stunden, um sich im Blutkreislauf des Wirts auszubreiten.

    Achten Sie darauf, dass Sie die Zecke komplett inklusive Stechwerkzeug entfernen. Quetschen Sie sie nicht, damit Sie keine Bakterien aus dem Darm der Zecke in den Saugapparat und in die Wunde drücken. Packen Sie das Tier stattdessen mit der Zeckenzange unmittelbar über der Haut zu und ziehen Sie die Zecke heraus. Dazu ist mehr Kraft nötig, als man denken mag. Reißen Sie das Tier aber nicht mit einem Ruck ab, sondern gehen Sie langsam und kontrolliert vor. Nach dem Entfernen der Zecke die Einstichstelle mit Alkohol desinfizieren. Sollte sich dort eine Rötung zeigen oder sollte die Einstichstelle schmerzen, anschwellen oder heiß werden, sollten Sie einen Arzt / Tierarzt aufsuchen. Gleiches gilt, wenn Sie die Zecke nicht entfernen können.


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