Laurinsäure - Vorkommen und Wirkung

 

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Laurinsäure gehört zu den mittelkettigen Fettsäuren, auch MCT (medium-chain triglycerides) oder MCFA (medium-chained fatty acids) genannt. Ihr Name leitet sich von der lateinischen Bezeichnung Laurus nobilis für Lorbeer ab. Denn das Öl der Lorbeeren besteht zum großen Teil aus Laurinsäure, und schon die Menschen des Altertums im Mittelmeerraum wussten um die guten Eigenschaften des Lorbeers und nutzten ihn zur besseren Verdauung oder gegen Insektenstiche. Kokosnüsse (z. B. in Form von ) erreichen einen Laurinsäurenteil von circa 45 % bis etwa 59 % in Spitzenprodukten (extra natives, also kaltgepresstes Bio-Kokosöl weist in der Regel die höchsten Werte auf). Die Laurinsäure ist auch in verschiedenen anderen Nahrungsmitteln enthalten, zum Beispiel in Palm(kern)öl oder, in geringeren Anteilen, im Milchfett von Kühen und Ziegen sowie in Butter. Auch in Muttermilch findet man sie. Der Anteil ist abhängig davon, wie viel Laurinsäure die Frau über die Nahrung aufnimmt.

Über die Laurinsäure und ihre Eigenschaften wird seit den 60er Jahren geforscht. Wissenschaftlich bestätigt ist ihre antimikrobielle Wirkung. So schaffen es die mittelkettigen Fettsäuren zum Beispiel, Viren außer Kraft zu setzen, indem sie deren äußere Membran aus Lipiden unterbrechen und damit zerstören. Das Innere wird freigesetzt, und das Virus geht zugrunde, indem es sich quasi auflöst. Genau diese Wirkung gegen Viren, Mikroben, (Hefe-)Pilze, Bakterien & Co. macht die Laurinsäure für Muttermilch so wertvoll, da die Babys auf diesem Wege auch von dieser schützenden Eigenschaft profitieren. Deshalb kann es durchaus sinnvoll sein, bereits in der Schwangerschaft hochwertiges Kokosöl mit einem hohen Laurinsäureanteil zu sich zu nehmen. Wichtig zu wissen: Erst im menschlichen Körper entfaltet die Laurinsäure ihre Wirkung, weil sie dort in ihre Bestandteile aufgespalten wird. Wirkungsvoll sind dabei die Monoglyceride, also das Monolaurin.

An weiteren Wirkungen und Eigenschaften wird seither geforscht, und immer neue Erkenntnisse über die positiven Wirkungen werden veröffentlicht. Ernährungswissenschaftler und Kokosforscher Dr. Bruce Fife etwa, einer der weltweit führenden Kokos-Experten, macht die Kokosnuss aufgrund des hohen Laurinsäureanteils für unzählige "Wohltaten" für den Körper verantwortlich. So bezeichnet er die mittelkettigen Fettsäuren der Kokosnuss nicht nur als "natürliches Antibiotikum", das antimikrobiell, antibakteriell und antifungal wirke*. Für Fife sind sie vielmehr Multitalente, was das menschliche Wohlbefinden angeht.

Erwiesen ist zum Beispiel auch, dass die mittelkettigen Fettsäuren vom Körper sofort und ohne Umwege in Energie umgewandelt werden – ein Vorteil, den sich viele (Leistungs-)Sportler zunutze machen, indem sie sich mit Kokosöl einreiben.

 
Laurinsäure wird auch gegen Zecken eingesetzt. Denn genau wie diese von Milchsäure oder Buttersäure, zum Beispiel im Schweiß oder Atem von Wirtstieren, angelockt werden und diese Wirtstiere dann "besetzen" und aussaugen, so werden sie vom Geruch der Laurinsäure im Gegenteil abgeschreckt. Deshalb kann man Kokosöl mit hohem Laurinsäuregehalt gut als natürliches Zeckenmittel für Hunde und Katzen benutzen.
* Bruce Fife, The Coconut Oil Miracle, S. 61ff.

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