Gesunder Flow für den Darm - die Kokosblüte und das Inulin

Dass Kokosblütenzucker und -sirup eine köstliche und gesunde Alternative zu herkömmlichem Haushaltszucker darstellen, ist schon seit Längerem bekannt. So bieten sie nicht nur ein geschmackliches Erlebnis durch das köstliche Karamellaroma, sondern auch enorme gesundheitliche Vorteile durch den extrem niedrigen Glykämischen Index (35). Beide Produkte enthalten zudem eine Menge Nährstoffe wie Vitamine und Mineralien, vorausgesetzt, sie wurden im Zuge des Herstellungsprozesses nicht raffiniert.

Schon alleine diese Eigenschaften machen Kokosblütenzucker und Kokosblütensirup zu idealen Süßungsmitteln. Seit Neustem ist zudem bekannt, dass sich ein weiterer, gesundheitsfördernder Stoff darin versteckt: Das Inulin. Zu dieser Erkenntnis sind Wissenschaftler des philippinischen Forschungsinstituts für Lebensmittel und Ernährung in einer Studie gekommen. Hintergrund dieser Studie war die Annahme, dass komplexe Zucker, wie der Kokosblütenzucker, im Gegensatz zu Einfachzucker eine gesundheitsförderliche Wirkung haben und in gewissem Maße zur Prävention von Krankheiten wie Diabetes mellitus und Fettleibigkeit beitragen können. Die Forscher untersuchten die Nährstoffzusammensetzung und den Ballaststoffgehalt von Kokosblütenzucker und -sirup auf die mikrobiologischen Eigenschaften hin. Das Ergebnis: In beiden Produkten wurden nicht nur reichlich Mineralstoffe und Vitamine, sondern auch eine hohe Menge an Inulin (4,7g/100g) gefunden. Bei Inulin handelt es sich um einen präbiotischen, löslichen Ballaststoff. Dieser sorgt dafür, dass sich gute Darmbakterien wie Laktobakterien und Bifidobakterien ansiedeln, während sich unerwünschte Darmbakterien reduzieren. Somit wirkt es sich positiv auf die Darmflora und die Darmschleimhaut aus. Letztere regeneriert durch das Inulin schneller und kann so in höherem Maße Mineralstoffe wie Calcium und Magnesium aufnehmen. Davon profitiert nicht nur der Darm, sondern der ganze Körper. So fördert Inulin zusätzlich die Aufnahme von Mineralstoffen in den Knochen und beugt damit Osteoporose vor.

Das Fazit der Wissenschaftler leuchtet ein: Kokosblütenzucker und Kokosblütensirup sind vielversprechende, nährstoffreiche Lebensmittel, die synthetisch hergestellten Zucker zukünftig in vielen Bereichen den Kampf ansagen werden.

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