Welche Rolle spielen Kokos-Produkte in der LowCarb-Ernährung?

Ein Gespräch mit der Diätologin Daniela Pfeifer

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Auf Ihrer Webseite lowcarbgoodies schreiben Sie über die Low Carb-Ernährung und stellen regelmäßig sehr leckere Rezepte online. Wie kam es dazu? Erzählen Sie etwas über sich und Ihre Tätigkeit als Diätologin und ernährungsmedizinische Beraterin!

Zur LowCarb-Ernährung kam ich aufgrund meiner Tätigkeit bei in der ProLife-Ordination in Igls, wo wir hauptsächlich Krebskranke sehr erfolgreich betreuen. Prof. Daudert hat mich darauf hingewiesen, dass der Tumorstoffwechsel fast ausschließlich mit Glukose – also mit Kohlenhydraten – funktioniert. Er wünschte, dass ich unsere Patienten LowCarb bzw. ketogen berate um unsere Therapien zu unterstützen.Nach anfänglicher Skepsis hab ich diese Ernährungsweise aber dann selber ausprobiert und war von den „Nebenwirkungen“ (geistige und körperliche Leistungssteigerung, Gewichtsverlust ohne Hunger, verbesserte Blutwerte….) hellauf begeistert! Daraufhin hab ich mich nun intensiver mit dieser Ernährungsform auseinander gesetzt, biete nun Kurse, Vorträge und online-Schulungen zu diesem Thema an und fasse meine Rezepte in Büchern zusammen.Ich freue mich immer wieder, wenn ich tolle Rückmeldungen von meinen zahlreichen Patienten und Kursteilnehmern bekomme! Das bestätigt mich in meiner Arbeit!

Können Sie kurz in ein paar Punkten zusammenfassen was die Low Carb-Ernährung ausmacht und für wen sie besonders geeignet ist?

  • Die LowCarb-Ernährung ist sehr abwechslungsreich und schmackhaft.
  • Sie versorgt den Körper mit allen Makro- und Mikronährstoffen, die er braucht.
  • Sie beruhigt den Hormonhaushalt durch einen stabilen Insulinspiegel und verhindert somit zellulären Stress sowie Heißhunger-Attacken.
  • Sie führt zu einer Verbesserung der Blutfettwerte (Ansteigen des HDL, Absenken der Triglyceride…).
  • Durch eine LowCarb-Ernährung erreicht man eine hohe Sättigung ohne Hungergefühl bei gleichzeitiger niederkalorischer Versorgung.
  • Sie ist geeignet für Krebspatienten, Patienten mit Autoimmunerkrankungen, Stoffwechselerkrankungen, für Abnehmwillige, Leistungssportler und allgemein an gesunder Ernährung interessierte Leute.

Was sind Ihrer Meinung nach die größten Herausforderungen bei der Umstellung?

Die größte Herausforderung bei der Umstellung ist bestimmt das Überwinden des „eingeimpften Wissens“: viele scheuen sich davor wieder normale Fettmengen zu konsumieren, Kalorienzählen zu vernachlässigen und einfach genussvoll zu essen! LowCarb bedeutet nicht „HighFat“ – aber man sollte auch nicht an gesunden, natürlichen Fetten sparen: sie verursachen ja die hohe Sättigung und die gute Energieversorgung! Die zweite große Herausforderung ist der Verzicht auf die üblichen Beilagen (Kartoffeln, Nudeln, Reis und Brot). Aber dafür gibt’s ja herrlich schmackhafte und gesunde Alternativen jenseits der Industrieprodukte!
Sie verwenden sehr gerne unser Bio-Kokosöl, die Kokosmilch und das Kokosmehl. Was sind Ihrer Meinung nach die Vorteile im Rahmen der Low Carb-Ernährung?
Eure Produkte liefern verschiedenste Vorteile – nicht nur im Rahmen der LowCarb-Ernährung! Ein großer Vorteil aus meiner Sicht ist die extrem hohe Qualität! Kokosmilch ohne jegliche Zusätze und VCO (Virgin-Coconut-Oil) ohne Raffination ist ja nicht sehr leicht zu beziehen! VCO verwende ich gerne zum Braten und Backen sowie für Konfekt: es versorgt den Körper schnell und anhaltend mit Energie. Das bedeutet eine hohe Sättigung bei gleichzeitiger Leistungssteigerung. Am schnellsten merkt man das an der geistigen Leistungsfähigkeit: keine Müdigkeit mehr nach dem Essen! Kokosmilch ist ebenfalls toll sättigend und dient mir als Basis für herrliche Curry-Gerichte verschiedenster Art sowie für Frühstücksbreie und Desserts! Kleine Portionen sättigen ungemein – man isst automatisch weniger und hält so die Kalorienzufuhr gering ohne diese berechnen zu müssen!Kokosmehl ist in der LowCarb-Backstube unverzichtbar: neben seinem gesundheitlichen Wert (es enthält ja eine große Menge leichtverdaulicher Ballaststoffe) hat es eine tolle Bindefähigkeit! So kann ich zahlreiche Kuchen, Muffins, Brote sowie Kekse und andere Köstlichkeiten ohne Mehl, d.h. auch ohne Gluten zubereiten, was auch ein Riesenvorteil für alle Glutenintoleranten ist!

Sie backen gerne und viel und auch Ihre Bücher LowCarb Brote & Co: Glutenfrei. Sojafrei. Simple! und LowCarb Basics: Glutenfrei. Sojafrei. Pur! beschäftigen sich mit dem Thema Brot und Backwaren. Wie oft darf man sich bei einer Low Carb-Ernährung damit verwöhnen?
So oft man will! Voraussetzung: man isst nur auf Hunger und man isst sich satt! Der Vorteil an LowCarb-Backwaren ist ja, dass sie alle sehr sättigend sind. Wer normalerweise 3 Scheiben Brot essen kann, schafft bestenfalls 1 LowCarb-Brötchen. Die Heißhungeranfälle fallen weg, daher nascht man zwischendurch nichts mehr – man spart somit weitere Kalorien ein.

Haben Sie ein Lieblings-Rezept welches Sie Einsteigern in die Low Carb-Ernährung besonders empfehlen?

Lieblings-Rezepte hab ich viele – fällt mir schwer zu entscheiden! Hier habe ich ein Auflauf-Rezept das bestimmt schmeckt und leicht gelingt: Mein Zwetschgen-Kokos-Auflauf.

Wir bedanken uns bei Frau Pfeifer für das interessante Gespräch!

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