Was ist eigentlich Rohkost?

Köstliche Rohkost – mehr als nur Blattsalat und Karottensticks

Bei Rohkost denken wohl die meisten an Salat. Tagein, tagaus nur Blattgrün. Da müsse doch Langeweile aufkommen und der Körper irgendwann wegen Mangelernährung zusammenbrechen! Aber weit gefehlt: die rohköstliche Ernährung ist extrem vielseitig, schmackhaft und nährstoffreich und von Verzicht kann keine Rede sein. Fast jedes Lieblingsgericht lässt sich als Raw-Version herstellen. Spaghetti Bolognese, Pizza, Lasagne, Tiramisu, Mousse au Chocolat – für jeden Geschmack ist da etwas dabei. Durch die reichhaltigen Zutaten in den Rohkost-Rezepten stellt sich schnell ein Sättigungsgefühl ein, welches für Stunden anhält, ohne zu belasten. Die rohe Vielfalt ist so überzeugend, dass man mitunter gar nicht merkt, dass es sich nicht um ein erhitztes Gericht handelt. Für Interessierte, Einsteiger und Raw-Enthusiasten haben wir hier die wichtigsten Fakten und alles Wissenswerte über diese Ernährungsweise zusammengestellt.

Was ist Rohkost?

Was ist eigentlich Rohkost?

Allgemein gesprochen geht es bei der rohköstlichen Ernährung darum, Lebensmittel gänzlich unverarbeitet zu sich zu nehmen. Das heißt konkret, dass die Nahrungsmittel niemals über 42 °C erhitzt werden dürfen. Die Theorie besagt, dass Hitze die ernährungsphysiologische Wertigkeit der Nahrung reduziert und den Nährwert herabsetzt. Ab Temperaturen von 42 °C beginnt eine Denaturierung der wichtigen Enzyme und auch Vitamine und Aromastoffe sind sehr hitzeempfindlich. Die zu Beginn so reichhaltige Nahrung wird im Laufe der Verarbeitung zu einem Füllmittel ohne biologische Wertigkeit. Wer sich nach dem Prinzip der Rohkost ernährt, greift mit Vorliebe zu reifem Obst und Gemüse, Wildkräutern, Samen & Sprossen, Pilzen unter Umständen aber auch rohe tierische Produkte wie Carpaccio, Tartar und Rohmilchprodukte. DIE eine rohköstliche Ernährung gibt es allerdings nicht. Die Ernährungsphilosophie umfasst unterschiedliche Strömungen, die sich durch einige Details voneinander unterscheiden.

Rohkost-Arten – Eine Übersicht

1. Urkost/Vegane Rohkost: Wer sich für diese Variante der rohköstlichen Ernährung entscheidet hat die Wahl zwischen Früchten, Gemüse, Sprossen und Keimen, Nüssen und Samen, glutenfreien Getreidesorten, Hülsenfrüchten, rohen Ölen und Superfoods wie Algen, rohem Kakao und Chia-Samen.

2. Vegetarische Rohkost: Vegetarische Rohkost schließt sämtliche Bestandteile der Veganen ein. Hinzu kommen noch Rohmilchprodukte und Eier.

3. Nicht-vegetarische Rohkost: Zusätzlich zu den Bestandteilen der vegetarischen Rohkost können hierbei auch unverarbeitete tierische Produkte verzehrt werden. Dazu gehören bestimmte Fisch- und Fleischsorten.

4. Instinctotherapie: Der Name ist Programm – Es wird ausschließlich nach Instinkt gegessen. Der Körper entscheidet selbst, was er braucht und wieviel. Die Nahrungsmittel müssen lediglich roh und in ihrer ursprünglichen Form sein.

Warum Rohkost?

Die Entscheidung für eine rohköstliche Ernährungsweise kann unterschiedliche Gründe haben. Ein gesundes Körpergefühl steht dabei aber häufig im Vordergrund. Rohe Lebensmittel können zu einem ganzheitlichen Wohlbefinden für Körper, Geist und Seele führen, sodass man voller Energie und Lebensfreude in den Tag starten kann. Dank ernährungsphysiologisch intakter Nahrung fühlt sich der Körper leichter und unbeschwerter und kann seine Energien für andere Lebensbereiche aufwenden. Viele der sogenannten Zivilisationskrankheiten wie Übergewicht, Diabetes, Allergien, Gicht und Magen-Darmprobleme können durch rohköstliche Ernährung positiv beeinflusst werden. Auch ethische und ökologische Überzeugungen fließen in die rohköstliche Ernährung ein. Der bewusste Umgang mit Nahrung über das bloße Konsumieren hinaus, sorgt für ein gezieltes Auswählen von hochwertigen und nährstoffreichen Nahrungsmitteln.

Die Rohkost-Bewegung hat inzwischen einige populäre Vertreter, die der rohköstlichen Bewegung ein Gesicht verleihen. Personen wie Kirstin Knufmann, Dr. Chistine Volm und Markus Rothkranz beleuchten die Vorteile von rohen Lebensmitteln nach wissenschaftlichen, alltagstauglichen und geschmacklichen Gesichtspunkten und geben wertvolle Tipps für den Alltag.

Auf die Qualität kommt es an

Nicht jedes rohe Lebensmittel ist gleich gut für die Gesundheit – die Qualität muss stimmen! Wie in vielen anderen Ernährungsweisen auch, geht es darum hochwertige Lebensmittel zu verwenden. Die Herkunft und Anbauweise spielen dabei eine große Rolle. Eine Quelle für rohköstliche Lebensmittel mit hoher biologischer Wertigkeit sind Kokosnussprodukte. Es ist also nicht weiter verwunderlich, dass die Kokosnuss zur Basis-Zutat für das Kochen ohne Herd gehört. Das extra native Kokosöl von Dr. Goerg bietet eine echte Rohkostqualität und macht sich als unschlagbarer Fett- und Geschmackslieferant zum unverzichtbaren Hilfsmittel für die Zubereitung leckerer roher Gerichte. Während des gesamten Öl-Gewinnungsprozesses wird der Rohstoff Kokosnuss niemals über 40 % erhitzt und kann daher ganz unbedenklich von Raw-Food-Enthusiasten verzehrt werden. Aber auch andere Kokos-Produkte lassen sich hervorragend in die rohe Küche integrieren.

Kokosnuss – perfekt für die rohe Küche

Kokosprodukte eignen sich durch ihre schonende Gewinnung perfekt für die rohköstliche Ernährung. Allerdings muss darauf geachtet werden, dass es sich um native, nicht raffinierte oder gebleichte Produkte handelt. Kokosmehl ist der ideale Andicker für Smoothies, lauwarme Suppen und Saucen, Gazpacho und pürierte Früchte. Auch in kalten Tortenböden trägt das Kokosmehl eine ganz eigene, köstliche Note bei. Das cremige Kokosmus ist geradezu prädestiniert für Süßspeisen, kalte Torten und Kuchen und sogar Salate. Sein intensiver Geschmack hebt sämtliche rohen Gerichte auf das nächste kulinarische Level. Kokosraspeln und –Flakes sind nicht nur ein leckeres Fingerfood sondern leisten auch in Sachen Deko hervorragende Dienste. Selbstverständlich eignen sie sich ebenfalls für Desserts und Salate.

Zu den köstlichen Dr. Goerg-Rezepten

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