Erfahrungsbericht: So wurde mein Hund dank Kokosöl zeckenfrei

Unsere Haustiere sind in vielen Fällen vollwertige Familienmitglieder, für die man stets nur das Beste möchte. Im Kampf gegen Zecken greifen daher viele aus purer Verzweiflung zu regelrechten Chemiekeulen. Dass das nicht unbedingt nötig und auch nicht im Interesse des Tieres ist, zeigen die vielen positiven Erfahrungen mit dem Dr. Goerg Bio-Kokosöl für Tiere. Die besondere Qualität des Öls und sein unerreicht hoher Laurinsäureanteil von knapp 60% machen es zu einer Wunderwaffe im Kampf gegen lästige Parasiten. Häufig erreichen uns jedoch Fragen interessierter Kunden, die sich bezüglich der Anwendung, Dosierung und Durchführbarkeit unsicher sind. Um Licht ins Dunkel zu bringen, haben wir unsere zufriedene Kundin Julia K. interviewt, die weiß wovon sie spricht.

Was für ein Tier haben Sie? Möchten Sie etwas über Ihr Tier schreiben, wie es heißt, wie alt es ist, welche Rasse etc?

Meinen Hund „Cody“ (8 Jahre alt, männlich) habe ich vor sieben Jahren aus einem umliegenden Tierschutzverein adoptiert. Er hat eine Schulterhöhe von ca. 35 cm und wiegt in etwa 10 kg. Weil Herkunft und Mischung unbekannt sind, antworte ich auf die Frage seiner Rasse, dass seine Eltern wohl ein Fuchs und ein Pinguin gewesen sein müssen :)

Wie sind Sie auf Kokosöl im Allgemeinen und die Anwendung bei Tieren im Speziellen gekommen?

Durch die Umstellung auf hauptsächlich vegetarisch-vegane Ernährung vor wenigen Jahren, bin ich in einem kleinen veganen Supermarkt in Hannover durch Empfehlung des Händlers zuerst auf die Kokosmilch von Dr. Goerg und über die Homepage auf weitere Kokosprodukte - in diesem Fall auch auf das Kokosöl für Tiere - gekommen. Ich habe mich allerdings auch nicht vorher darüber informiert, ob die Wirkung erwiesen ist, sondern habe tatsächlich einfach blind bestellt. Bis zu diesem Zeitpunkt gab es auch kaum Erfahrungsberichte von anderen Tierhaltern.

Das normale Öl selbst verwende ich zum Kochen sowie als kosmetisches Produkt (Haare und Haut).

Seit wann und wie oft benutzen Sie Kokosöl für Tiere?

Seit zwei Jahren, im regelmäßigen Abstand ohne zusätzlichen Einsatz chemischer Alternativen, die vorher (leider mit eher mäßigem Erfolg) verwendet wurden.

Welche Dosierung benutzen Sie und wie oft wiederholen Sie die Anwendung?

Bei einem mittelgroßen Hund wie „Cody“ (Felllänge variiert zwischen 1-5 cm) reicht für eine ein- bis zweiwöchentliche Anwendung ein (im festen Zustand) leicht gehäufter Teelöffel. Bei einer größeren Menge pro Behandlung könnte das Fell etwas fettig wirken.

Die Entnahme des Produkts erfolgt immer mit einem sauberen Löffel, das Glas selbst bewahre ich hauptsächlich lichtgeschützt und trocken im Schrank auf. Weil ich die feste Konsistenz einfacher finde für die Dosierung, stelle ich es im Sommer kurz vor Anwendung auch kurz in den Kühlschrank.

Selbst nach knapp zwei Jahren ist das 500 g Glas noch nicht ganz leer, ist also sehr ergiebig.

Spaziergang im Park

Wie tragen Sie das Kokosöl auf? Nur auf das Fell oder auch auf die Haut?

Ich verreibe die kleine Menge Öl in den Händen und streichle einmal kräftig durch sein komplettes Fell.

Effektiv ist aber auch, wenn man eine Bürste nimmt, diese mit dem Öl bestreicht und alle Stellen sanft bürstet, sodass auch alles gleichmäßig verteilt wird. Mit den Fingerspitzen gehe ich aber auch stellenweise bis auf die Haut, damit sich das Kokosöl komplett verteilen kann.

Welche Körperteile behandeln Sie vorwiegend mit Kokosöl?

Pfoten und Ohren, also schwer zugängliche Stellen, werden zusätzlich mit etwas Öl massiert. Dabei pflegt man gleichzeitig im Winter rissige sowie im Sommer trockene Pfotenballen.

Erfolgt die Anwendung nur äußerlich oder auch innerlich?

Die Anwendung erfolgt äußerlich sowie innerlich: hin und wieder bekommt er eine winzige Menge Öl ins Futter oder direkt vom Löffel.

Wie reagiert Ihr Haustier auf das Kokosöl? Wird es abgeleckt, genießt der Hund die Streicheleinheiten?

Am liebsten hätte er das ganze Kokosöl-Glas für sich! Cody versucht sogar während des Einmassieren ins Fell meine Handflächen abzulecken!

Welche Veränderungen sind seit der Verwendung von Kokosöl eingetreten? Wie lange hat es gedauert, bis es zu diesen Veränderungen kam?

Bei vorherigen Anwendungen mit Spot-Ons diverser Hersteller mussten fast täglich Zecken, die sich festgebissen hatten und teilweise noch nicht gestorben sind, entfernt werden. Seit Tag 1 der Verwendung des Kokosöls habe ich in den vergangen zwei Jahren tatsächlich nicht nach der Zange greifen müssen, so erstaunlich das klingt.

Ebenso verunsichert war ich mit der Dosierung des Spot-Ons, wenn er mal gebadet werden musste, im Wasser war oder durch den Regen gekommen ist.

Das Kokosöl kann man einfach auch direkt nach dem Trocknen des Fells wieder verwenden, praktisch so oft man möchte!

Bislang gab es keine Unverträglichkeiten oder allergische Reaktionen bei Cody seit der äußerlichen sowie innerlichen Verwendung.

Gleichzeitig riecht er einfach wunderbar nach Kokosnuss! Der Duft hält bis zu zwei Tage an. In diesem Zeitraum sieht das Fell allerdings etwas fettig aus, vor allem, wenn man zu viel aufgetragen haben sollte, allerdings legt sich dieser vielleicht unschöne Nebeneffekt auch bald. Danach glänzt es toll und wird anscheinend auch kräftiger, es liegen nämlich nicht mehr ganz so viele lose Hundehaare im Bett :)

Einigen befreundeten Hundebesitzern, die auf aggressive chemische Präparate verzichten wollten, habe ich bereits eine Freude gemacht mit der Empfehlung des Produkts und auch bei Pferden halten sich zumindest Kriebelmücken fern.

Erfahren Sie in unserem Beitrag Kokosöl für Hunde wie Sie das Kokosöl gegen Zecken anwenden können und es ebenfalls als Fellpflege dient.

Wir bedanken uns recht herzlich für die Beantwortung der Fragen und wünschen Julia K. weiterhin alles Gute mit Ihrem Cody.

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